Teufelskreis

image_0000099

n_klAch, was sind wir glücklich.
Ach, was waren wir unglücklich!

Nachdem sich bekanntlich die Geschichte unseres Volkes auf die Zeit der ultimativen Erbsünde, also auf den Zeitraum zwischen den Jahren 1933 bis 1945, konzentriert, kann man verstehen, dass eine derartige Last, die das Volk seit Jahrzehnten zu tragen hat, auf so ziemlich jeden Aspekt des Alltagslebens prägend wirkt.
Vergessen sind Errungenschaften, vergessen auch die sprichwörtlichen Dichter und Denker. Das, was uns einst groß und stark machte ist, völlig Autobahn; schließlich weiß man ja, wohin das führt. Das Großmannsstreben, das sich Erheben über die Masse und das Bewusstsein, ein promethisches Volk zu sein. Das ruft Volksstolz und Nationalstolz hervor – und das endet beim Deutschen Volk in den Gaskammern von Auschwitz, den Krematorien von Mauthausen, den Wachtürmen von Dachau, der Reichsdeutschen Autobahn und dem Vegetarismus eines Adolf Hitlers.

Über die Autobahnen fahren wir, soweit das die Straßenverkehrsordnung zulässt, gesenkten Hauptes. Bei der Ernährung taten wir uns schwer, weil Fleisch zu essen bekanntlich unethisch ist, der Gottseibeiuns allerdings Vegetarier war. Manche versuchten es mit Lichtnahrung, was aber nicht klappte, da sich unser Körper dagegen wehrte, Fotosynthese zu betreiben. Andere, besonders die jungen Frauen, kotzten regelmäßig bereits Gegessenes oder verweigerten sich dem Essen solange, bis sie noch schlimmer aussahen wie die gequälten Kreaturen der Kulaken oder der Konzentrationslager der Briten, der Amerikaner und der Deutschen. (Für die Letzteren schämen wir uns auch heue ausgiebigst und wissen ganz genau, dass wir niemals genügend Wiedergutmachung leisten können werden. Das wurde uns schließlich lange genug gepredigt.) Für diese moderne Form der weiblichen Lebendskelettierung kann aber der ehemalige Reichskanzler nichts, da haben schon eher Vorbilder vom Schlage einer Heidi Klum die Finger im Spiel.
Normal essen ist nicht, vegetarisch ist verdächtig, Lichtnahrung klappt nicht, gar nix essen hingegen schon. Für eine gewisse Zeit. Sehr ungesund.
Bis uns endlich die vegane Erkenntniss überkam. Seitdem dürfen wir uns wieder guten Gewissens von der Masse abheben, die noch dumpf in sich hineinfrisst, was schon Barbaren verschlungen hatten.

Huch, wie schnell man abschweifen kann!

Also, diese ganze Sache mit dem 3. Reich ist seit mindestens drei Jahrzehnten ganz offensichtlich zum Wendepunkt, zur Schicksalsfrage für ein ganzes Volk geworden. Die Frage des Deutschen Volkes beschäftigt andere Völker natürlich schon länger als nur 30 Jahre, aber der Holocaust™ ist jenes Werkzeug, das das Potential hat, unserem Volk den Lebenswillen zu nehmen.
Natürlich könnte (und werde) ich noch über Geburtenrückgang und den grassierenden Selbsthass auf das Deutsche in uns schreiben, über moderne Bücherverbrennungen, Authorenverfolgung, Verlagshetze, über die manische Xenophilie aller sich zum Bessermenschentum berufen fühlenden berichten und mich langsam abarbeiten an den vielen Aspekten unseres ach so lustvollen Untergangs, den wir erleben, den unsere Generation noch zweifellos bezeugen wird, wenn nicht bald die Notwende kommt.

image_0000098(1)

Die Gesichter von Menschen in einer völlig verblödeten Masse, die begeistert sind, wenn man ihnen ins Gesicht spuckt, haben mich auf die Idee gebracht, meinem Blog wieder ein paar Zeilen hinzuzufügen und jenem Menschen Recht zu geben, der einst sagte:

Geniesst den Krieg, der Frieden wird fürchterlich!

Beinahe hab ich  der geschätzten Leserschaft den Grund für die gewählte Überschrift zu diesem Beitrag unterschlagen. Wo ist hier der „Teufelskreis“?

Meine Frau und ich schauten uns obiges Video an.
Nach anfänglicher Sprachlosigkeit meinte sie:
„Ist uns – oder denen – gar nichts mehr heilig? Darf man sich über alles lustig machen? Und die Menschen lachen noch dabei, wenn alles in die Gosse gezogen wird.“ In der Tat:
Die Verramschung und Verdummung kennt schier keine Grenzen und letztlich verlieren wir alle, wenn wir das zulassen. Wenn Wertvolles und Sinnstiftendes derart verhunzt, ja, verspottet wird, dann verliert es an Wert, wird zu einem Stück Dreck am Fahrbahnrand.
So stellt sich das wahrscheinlich für den Fernsehkonsumenten dar.
Da ist ein Weihnachtsmarkt, alles stimmig und schön. Endlich etwas Geborgenheit. Ein Ort, an dem man Traditionen hochhält, abseits von Trubel und Ekeligkeiten des Alltags.
Dann taucht die Lügenpresse mit einem Kamerateam auf und macht eine (ach, wie aufregend!) Liveübertragung von einem pezzo di merda, das seine ideologische Jauche über BEGEISTERTE Zuschauer auskübelt.

fuyoHabt ihr das Video ganz bis zum Ende angesehen, da wo dieses Etwas zu singen aufhört? Man kann das „fuck you!“ auf ihren Lippen beinahe ablesen. Und genau um dieses „fuck you!“ geht es diesen Künstlern ja. „Ey Aldda, isch scheisse auf deine Kultur, du Kartoffel!“ Wie ist es möglich, das so etwas seinen Müll abladen darf, ohne dafür ausgebuht zu werden?
Solche Dinge degradieren, zerstören, nivellieren und machen uns doch völlig fertig.
Wie kann so etwas unangefochten, ungestört stattfinden?
Nur in einer Gesellschaft, in der alleine dann etwas Wert hat, wenn es einen Geldwert, einen Verkaufswert, einen Vermarktungswert, einen Schleuderpreis hat, nur in einem Volk, dem die eigenen, beinahe schon vergessenen Wurzeln vergiftet werden, ein Volk, dessen Krankheit in den Bränden des Jahres 1945 seinen Anfang nahm – nur in einem Volk, dem die Liebe zum Eigenen ab- und der Selbsthass antrainiert wird, können solche Entgleisungen beklatscht werden.

Ein kaputtes Volk beklatscht seinen Untergang und die Betreiber des Untergangs haben es dadurch noch leichter. Teufelskreis.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s