Robert Marschall: so sorry!

n_klSieben Kandidaten hätten es werden können, bei der kommenden Bundespräsidentenwahl in Österreich.

Selbst der Oberkasperl Richard Lugner erhielt für seine Spaßkandidatur die erforderlichen 6.001 Stimmen.

„Bei Weitem nicht gereicht hat es für Robert Marschall, der ebenfalls den Wahlvorschlag einreichte – aber nach APA-Informationen nur auf rund 1.100 Unterschriften kam.“, schreibt der orf zu diesem desaströsen Ergebnis.

Schade, dass gute Themen wie der EU-Austritt von derart miserablen Gestalten vereinnahmt werden. Herr Marschall gründete die „EU-Austrittspartei“, der kein Erfolg zuteil werden wollte.

Der Gründe für das Scheitern der Partei und für den mangelnden Zuspruch zum Kandidaten Robert Marschall sind denkbar einfach: In Ermangelung gut betuchter und spendabler Sponsoren bestreitet Herr Marschall den Großteil der Ausgaben aus eigener Tasche. Dadurch wird die Butter, werbetechnisch gesehen, auf dem Brot arg dünn und man bleibt in der öffentlichen Wahrnehmung ein Nichtereignis.

Hinzu kommen so manche Mitarbeiter, alle gut jenseits der 50, deren eifersüchtiges, selbstherrliches und wahrscheinlich auch altersbedingt ignorantes Gebaren sicher viele gute Helfer abschreckt. Solchen Funktionären ist alles Neue erst Mal suspekt. Dann, wenn etwas als gut erkannt wird, macht man das Gute madig, weil man selbst nicht auf gewisse Ideen kam. Da werden z.B. die Identitären schlecht gemacht, ihnen wird Nazitum und völkisches Gedankengut nachgesagt und – natürlich! – auf das Dritte Reich bzw. dessen Konzentrationslager hingewiesen.

Mit solchen Funktionären, die schließlich auch Aushängeschilder der Partei sind, ist kein Weiterkommen möglich. Herr Marschall sollte besser seine Partei auf Linie bringen, bevor er auf das höchste Amt im Staate aspiriert.

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