Wie der österreichische Staat „die Identitären“ wirklich sieht

Auszug aus einer orf-Meldung:

Wiederbetätigung: Zwei Jahre bedingt

[…]
Zu Beginn der Verhandlung erklärte die junge Frau, sie habe in den sozialen Medien lediglich Nachrichten geteilt und weiterverbreitet, die ihr von anderen zugeschickt wurden. Mit dem Nationalsozialismus habe sie nichts zu tun. An einer Demonstration der Identitären Bewegung in Klagenfurt habe sie ebenfalls nicht teilgenommen – damals sei sie in der Arbeit gewesen.
[…]

Ihr wurde offensichtlich während der Verhandlung vorgeworfen, bei einer Kundgebung der Identitären teilgenommen zu haben. Im Zusammenhang mit der Anklage auf nationalsozialistische Wiederbetätigung (Strafmaß: zehn bis zwanzig Jahre Haft) ist dieser Vorwurf mehr als nur bedenklich; zeigt er doch, dass die Teilnahme an Veranstaltungen der Identitären in den Augen der Staatsanwaltschaft ein Hinweis auf eine nationalsozialistische Gesinnung ist.

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