Das Böse ist immer und überall

Gärtner schneidet Hakenkreuzmuster in Rasen vor Präsidentensitz

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Es handele sich um „eine Komposition, die der Gärtner vor dem Rigaer Schloss geschaffen hat“, berichtet Sputnik Lettland am Donnerstag. Später sei der Rasen ganz gemäht worden und das Hakenkreuz sei verschwunden.

Für die Verwaltungsmitarbeiter sei die Aufnahme, die in den sozialen Netzwerken verbreitet werde, eine Überraschung gewesen, so der Präsidentensprecher Jānis Siksniss. Das Unternehmen „Staatsimmobilien“, das für die Ordnung in der Residenz verantwortlich ist, habe sich an die Firma gewandt, die sich um den Rasen kümmert.

„Es geht auch um den möglichen Abbruch der Zusammenarbeit“, betonte er. Im Unternehmen „Staatsimmobilien“ wird der Frage nachgegangen, ob die Handlungen des Gärtners einen Verstoß darstellen.

Die Kontinentale Hockey-Liga hatte 2013 das Team Dinamo Riga für die Darstellung eines Hakenkreuzes bei einer Show vor dem Spiel bestraft. Die Schau wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 95. Geburtstag Lettlands inszeniert. Die Mitglieder eines Ensembles der lettischen Streitkräfte formten mit Bändern in den Farben der Nationalflagge mitten auf dem Eis eine Figur, die an ein Hakenkreuz erinnerte. Die Leitung des Clubs erklärte damals, das sei nur ein traditionelles lettisches Symbol und kein Hakenkreuz gewesen.

Gärtner und Landschaftspfleger sind stets suspekt! Sang nicht vor Jahrzehnten Reinhard Mey davon, dass „der Mörder immer der Gärtner“ sei?
Wie diabolisch diese Berufsgruppe zuwege gehen kann, zeigte sich vor etlichen Jahren – der werte Leser erinnert sich gewiss noch mit Schaudern:

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