Tomatenrepublik Österreich

Was kann eine Regierung tun, wenn Kriminalitätsstatistiken peinlich werden, weil sie die eigene Propaganda widerlegen?

n_klAm einfachsten ist es natürlich, sie zu fälschen. Doch wenn die Alltagserfahrungen des gemeinen Volkes dieselbe Sprache wie die Statistiken sprechen, fällt die Fälschung sofort auf.
Das ist so ähnlich wie mit dem Beliebtheitswert des Hosenanzugs. Alle hassen Merkel mittlerweile – und dennoch trompetet die bundesdeutsche Regierung, beziehungsweise die ihr hörigen Medien (somit fast alle) fröhlich hinaus, wie überaus Ceaușescu, pardon, die Rautenratte doch beliebt sei.
Das ist plump und fällt sofort als billige Lüge auf.

Der österreichische Innenminister hat, was die Kriminalitätsstatistik betrifft, doch erheblichen Erklärungsbedarf.
Speziell mit dem Teilbereich „Ausländerkriminalität“.
Da tut sich nämlich beim Punkt „Eigentumsdelikte“ eine riesige Kluft zwischen der veröffentlichten und der öffentlichen Meinung auf.

Et tu felix Austria, wirst tagtäglich beklaut, überfallen, ausgeraubt.
Die Wohnungen von Herrn und Frau Österreicher erhalten am helllichten Tage Besuch von Fachkräften für spontane Eigentumsübertragung, die Preisschilder an den Supermarktregalen sind für Einwanderer nur mehr Richtwerte. Der Preis wird bezahlt oder auch nicht. Ohnehin egal. Was passiert auch schon großartig, wenn gleich ein ganzer Einkaufswagen an der Kasse vorbeirollt, ohne, dass irgendjemand von den neuen Göttern auch nur daran denkt, ein Portemonnaie zu zücken?
Die Polizei kommt nur, wenn der Supermarktleiter richtig lästig wird und auf ein Amtshandeln besteht.

Wie so etwas abläuft?
Eine kleine Kostprobe:

Der Manager des Supermarktes ruft also die Polizei.
Mittlerweile sammeln sich immer mehr Freunde des Bereicherers im Kassenbereich des Süpermarktes, um ihm moralische Unterstützung gegen die rassistische Kassierin und diesem Obernazi zukommen zu lassen.
Das stört natürlich den reibungslosen Ablauf des Geschäftsbetriebes empfindlich, verschreckt die Kundschaft, sorgt für negative Publicity und führt à la longue möglicherweise zu Mindereinnahmen, was sich auf die Geschäftsstatistik der Filiale schlecht auswirkt und für den Manager des Supermarktes ebenso schlecht ist.
Mittlerweile bereut er seinen Entschluss, die Polizei gerufen zu haben.
Hin und wieder kann es dann passieren, dass eine gute Menschin ihn noch vor dem Eintreffen der Kavallerie aus der Misere errettet und sich großherzig dazu bereit erklärt, die nicht bezahlte Ware zu begleichen (soll alles schon vorgekommen sein).
Gutmenschliches Zureden und Unmutsbekundungen der noch zahlreicher gewordenen Kassenbereichsbelagerer machen da schnell mürbe. Geht ja um nix. Was, bitteschön, sind denn das für Summen?
Diejenigen die dann noch hart bleiben sind die Ärsche in der Wahrnehmung der Wartenden.
Die Polizei kommt.
Erste Reaktion der Freunde und Helfer:
„Sans eahna do sicha, dass a Anzeige moch’n woin? Sie wiss’n eh, dass des meistn’s goa nix bringt? Wos glaubn’s wos dem scho passiert?“
In der Tat: dem Ladendieb, soferne er kein einheimisches Gewächs ist, passiert nie etwas.
Warum also sollte der Herr Inspektor sich die Arbeit antun und eine Anzeige aufnehmen, die ohnehin im Sand verläuft?
Kommt noch ein wichtiger, gern übersehener Aspekt kinzu:
Jede solche Anzeige findet auch in die Kriminalitätsstatistik, Teilbereich „Ausländerkriminalität“, Punkt „Eigentumsdelikte“ ihren Einzug. Ist ein Bruchteil eines Promillchens mehr und bereitet dem Chef, dem Herrn Sobotka, Sorgen.

Womit wir wieder am Ausgangspunkt dieser Geschichte angekommen sind.

Was tut er also, der österreichische Innenminister  Wolfgang Sobotka?
Er streicht „kleinere Delikte wie Ladendiebstähle“ aus dem österreichischen Strafrecht und lässt stattdessen seine Polizisten einen auf Türke machen: „Gibsdu Handy, gibsdu Geld!“
Kein Witz, Alder, isch schwöre!

„Wenn diese bei 200 Euro läge und ich sofort auf das Eigentum des Beschuldigten zugreifen könnte - etwa auf das Handy -, dann träte ein unmittelbarer Lerneffekt ein“
„Wenn diese [Verwaltungsstrafe] bei 200 Euro läge und ich sofort auf das Eigentum des Beschuldigten zugreifen könnte – etwa auf das Handy -, dann träte ein unmittelbarer Lerneffekt ein“
Mit dem Justizministerium wird eben darüber diskutiert, so der Innenminister.

Wetten, dass daraus etwas wird?
Unmengen an derartigen Delikten verschwinden aus der Statistik und die Bereicherer können sich noch leichter bereichern. Wegen eines weggenommenen Mobiltelefones brauchen sich Aische und Jusuf auch keine Sorgen machen:
Bekommen sie eben ein neues Handy geschenkt!
Außerdem:
Wenn diese Sache wieder aus dem Kurzzeitgedächtnis der Wahlschafe verschwunden ist, kann die Regierung sich an die Brust werfen:

UNSERE ASYLPOLITIK FUNKTIONIERT!

Die Kriminalitätsrate bei Zuwanderern ist DEUTLICH gesunken!

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Quelle

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