Wir sind das Pack – Wir sind Kulaken!

Die Ukraine,

n_kldie „Kornkammer Europas“, wie sie in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts genannt wurde, war jene Gegend, in der die Kulaken am weitesten und am stärksten vertreten waren.
Der Begriff Kulak (russisch кулак, „Faust“) war im Russischen eine seit dem 19. Jahrhundert verwendete Bezeichnung für relativ wohlhabende Bauern.

Spätestens nach der Jahrhundertwende bekam der Begriff einen abwertenden Charakter.
Nach der Oktoberrevolution von 1917 und im Rahmen der Kollektivierung der Landwirtschaft von 1928 bis 1933 unter Josef Stalin wurde die Bedeutung des Begriffs „Kulak“ in der Agitation der
Bolschewiki mehr und mehr auf alle selbstständigen Bauern ausgedehnt.
Stalin übertrug die Aufgabe der Vernichtung der Kulaken seiner rechten Hand im Kreml:

Лазарь Моисеевич Каганович
Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch
„Schlächter der Ukraine“

Kaganowitsch, der mächtigste Jude der Sowjetunion, beaufsichtigte die Kollektivisierung der ukrainischen Landwirtschaft.
Um den Widerstandsgeist der Kulaken zu brechen, unterwarf man die Ukraine einer künstlichen Hungersnot.
Der NKWD und Einheiten der Roten Armee zogen von Hof zu Hof und konfiszierten sämtliche Ernte und Viehbestand.
Den Bauern sagte man, dass die Lebensmittel für die Arbeiter in den Städten benötigt wurden.
Den Bauern wurde nichts gelassen.

Hier ein sowjetischer Propaganda-Stummfilm aus dem Jahr 1932:
Кинопоезд 1 (документальный, 1932)+


(Die Bauern bekamen angeblich sogar ein klein Wenig bezahlt! Dumm nur, dass sie sich nichts dafür kaufen konnten…)

In den Jahren 1933 und 1934 verhungerten über sieben Millionen Ukrainer, während man in den Städten nur wusste, dass Kulaken schlechte Menchen waren, denen endlich das widerfuhr, was sie verdienten.

Etwa 1937 und 1938 entschieden die Führer im Kreml, dass es an der Zeit wäre, den Ukrainern die bolschewistische Peitsche erneut spüren zu lassen. jetzt war der NKWD (НКВД – Народный комиссариат внутренних дел, wörtlich übersetzt das Volkskommissariat für innere Angelegenheiten, besser: der Inlandsgeheimdienst bzw. Geheimpolizei der UDSSR), der diese Aufgabe übernahm.
Der NKWD war noch jüdischer als der Rest des Sowjet-Apparates. Bis September 1936 war der Jude Genrich Grigorjewitsch Jagoda der Kommissar des NKWD.
Er sorgte dafür das alle wichtigen Positionen und Ränge mit Juden besetzt wurden –  und jene Nichtjuden im NKWD war ukrainischer Abschaum, Zeitgenossen, die nie etwas auf die Reihe brachten und mithilfe des Kommunismus hofften, die Oberhand über jene zu erlangen, die schlicht besser als sie waren.

Die Ukrainer waren sich der jüdischen Mehrheit in den Reihen der Geheimpolizei bewusst und sie ahnten einen jüdischen Dreh hinter dem Muster der Verhaftungswellen von 1937 und 1938.
Und in der Tat sah es ganz so aus als ob der talmudischen Aufforderung „tötet die Besten der Ungläubigen“ Folge geleistet würde, da alle Verhafteten zu den standaftesten, verlässlichsten und untadeligsten Ukrainern gehörten.
30.000 wurden alleine in der Region Winnitsa verhaftet, deren Großteil letztlich in das NKWD-Gefängnis von Winnits landete. Das Gefängnis hatte im Normalbetrieb Platz für 2.000 Insassen, doch in den Jahren 1938 und 1939 waren darin mehr als 18.000 Gefangene eingepfercht. Beinahe das ganze Jahr 1938 hindurch wurden einige Dutzend Häftlinge Nacht für Nacht auf das Gelände eines NKWD-Fuhrparks verbracht.
Ihre Hände wurden am Rücken gebunden und man führte sie einzeln einige hundert Meter zu einer Betonplatte vor einer Garage. Auf dieser Platte wurden die Fahrzeuige gewaschen und sie hatte auf einer Seite einen Abfluss mit einem Eisengitter darüber.
Genau zu dem Zeitpunkt, als der Gefangene über den den Rand dieser Platte geführt wurde, wurde ihm ins Genick geschossen. Der Gefangene fiel, sein Körper kam in der Nähe des Abflusses auf und sein Blut rann in den Abfluss.

Mrabota
мокрии работа

Im NKWD nannte man das scherzhaft „mokrii rabote“ – „nasse Arbeit“; und sie hatten reichlich „nasse Arbeit“.
Neben der Betonplatte stand ein Lastwagen, dessen Motor man auf hohen Touren laufen ließ, um so den Schussknall zu maskieren. Während der nächste Gefangene abgeholt wurde, warfen einige NKWD’ler den Erschossenen auf die Ladefläche des Lastwagens. Nachdem die nächtlicher Quote an Erschießungsopfern erfüllt war, fur der Lastwagen zu einem eingezäunten Park in der Nähe eines Obstgartens, wo bereits neue Massengräber auf die Leichen warteten.
..und diese „nasse Arbeit“ ging weiter. Nacht für Nacht. Monat für Monat.
Textauszüge von mir übersetzt, original auf Englisch von WLP

Das alles gehörte zu den Vorkommnissen, die man heute als „Holodomor“ bezeichnet – die Vernichtung von hauptsächlich ukrainischen Bauern, Arbeitern, Angestellten und Geistlichen dur Hunger.
Mehr als sieben Millionen Menschen wurden durch Stalin alleine durch diese künstliche Hungersnot und gezielte Erschießungen ermordet!

Was hat dieser Holodomor, was haben die Kulaken mit uns zu tun?

Hier beginnt meine pöhse „Verschwörungstheorie“.

Inzwischen hat wohl jeder von der Aufforderung der bundesdeutschen Regierung gehört, dass jedermann einen Vorrat an Wasser und Nahrungsmitteln für mindestens zehn Tage anlegen sollte.
Immer mehr Anzeichen deuten auf ein bald stattfindendes Ereignis oder auf eine Kette von Ereignissen, die zum Zusammenbruch der Versorgung mit Wasser und Nahrung führen werden.
Nicht auszuschließen ist auch ein Ausgangsverbot für etliche Tage, mit Polizeieinheiten und Bundeswehr in den Strassen.
Was auch immer der Auslöser für kommende, staatliche Zwangsmaßnahem sein wird, der Staat kann  im Grunde nur die Bevölkerung in den größeren Städten kontrollieren und deren Bewegungsfreiheit kontrollieren.
Am Land ist so eine Kontrolle kaum zu erreichen.
wenn nun eine Kontrolle der gesamten Bevölkerung gewollt ist, muss ein Weg gefunden werden, entweder die Landbevölkerung generell zu reduzieren oder sie in die Ballungszentren zu treiben, wo sie in Lagern verwaltet und bestens kontrolliert werden können.

Und wie will das die Bundesregierung erreichen?
Gar nicht so schwer:

Holodomor 2.0

Wie sich die Bilder, die Aussagen, die Argumente gleichen:
1933 sagte man den ukrainischen Bauern, dass ihr Getreide und ihr Vieh für die Ernährung der Arbeiter in den Städten gebraucht würde. Möglicherweise gab man ihnen tatsächlich auch ein Wenig Geld, wie man im obigen Film sah. Aber wo konnten die hungernden Bauern Brot kaufen? Der Nachbar hatte sicher auch nichts. Die Dorfbäckerei konnte ohne Mehl kein Brot backen.
Er hätte in die Stadt fahren müssen. aber wie sollte er dort hin? Zu Fuß – in diesem geschwächten Zustand?
Pferde, Ochsen oder sonstige Zugtiere waren keine mehr da – die Bolschewiki hatten alles mitgenommen…

Was wird man heute den Bauern sagen, wenn ihnen die Landwirtschaft beschlagnahmt wird?
Genau dasselbe!

Wie soll sich die Landbevölkerung ernähren, wenn die Versorgung zusammengebrochen ist, wenn es keinen Strom mehr gibt, keine Wasser-, Treibstoff- und Heizungspumpen funktionieren?
Während der beiden Weltkriege, als die Menschen in den Städten mehr und hungerten, zogen sie aufs Land, um ihre Habseligkeiten bei den Bauern gegen Lebensmittel einzutauschen.
Heute wird das nicht mehr möglich sein.

beschlag
So könnte es in naher Zukunft an den Zufahrten von Bauernhöfen aussehen.

Wers nicht glaubt  – die Welt schreibt heute:

Im Notfall sollen Bauernhöfe beschlagnahmt werden

Für den Fall einer Versorgungkrise sollen Behörden Bauernhöfe und Lebensmittelbetriebe beschlagnahmen können.
  • In Betracht kommen Krieg, Stromausfall, Pandemie oder ein Terroranschlag mit Freisetzung radioaktiver Strahlung.
  • Wirksamstes Mittel zur Vorsorge ist die „Vorratshaltung durch die Privathaushalte“.
Warum das wichtig ist:
Auch wenn eine solche Krise unwahrscheinlich ist, sie kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.
[…] (es folgt das typische Geschwurbel… keine Gefahr, aber gefährlich ist es schon und dergleichen…)
Der Entwurf enthält wie bisher Ermächtigungen, mit denen die Regierung Regeln zur Produktion und Zuteilung von
Lebensmitteln erlassen kann.
Neu sind Befugnisse, die den Behörden im Notfall die Beschlagnahmung von Bauernhöfen und
anderen Lebensmittelbetrieben ermöglichen sollen.
[…]
Außerdem verwaltet die Anstalt die Bundesreserve Getreide mit Weizen, Roggen und Hafer,
die in der Nähe von Mühlen gelagert wird.
So soll im Krisenfall die Versorgung mit Mehl und Brot aufrechterhalten werden.
Nichts mehr von wegen Selbstorganisation!
Wenn der Staat Beuernhöfe und Lebensmittelbetriebe beschlagnahmt, dann wird er auch den Rest der Nahrung in Supermärkten und deren Großlagern beschlagnahmen.
Essen bekommt man nur mehr in den Auffanglagern und in den Städten.
Das freie Landleben wird sehr hart werden für alle, die nicht vorbereitet sind
und diese Pläne nicht auch auf Schwachstellen getestet haben.

Ein Gedanke zu “Wir sind das Pack – Wir sind Kulaken!

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