Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin

„Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“
Auf diesen Spruch haben Pazifisten, Gutmenschen und Linke quasi ein Monopol.
Mit Inbrunst und bedeutungsvoller Miene werden diese Worte mit mahnend erhobenem Zeigefinger oder Transparenten zitiert…

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…und kaum einer dieser gehirngewaschenen Vollpfosten kennt die Aussage des ganzen Gedichtes, die nämlich genau das Gegenteil dessen, woran diese Leute glauben, ausdrückt:

„Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu Euch!
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen:
Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.
Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“

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Bertolt Brecht (1898 – 1956),
eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht,
deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur

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