Identitäre: Der orf lügt wieder

Ein Propagandastück bietet uns heute der orf:

Rechtsextreme beenden Aktion im Mittelmeer

Ein Zusammenschluss von Rechtsextremen aus mehreren europäischen Ländern hat die Aktion mit dem Ziel, die Rettung von Menschen im Mittelmeer durch Hilfsorganisationen zu blockieren, für beendet erklärt.

Die Mission „Defend Europe“ (Europa verteidigen) sei ein Erfolg gewesen, so die rechtsextremen Identitären, „neue Initiativen“ würden bald folgen. Die für die Aktion eingesetzte „C-Star“ lag heute im Mittelmeer östlich von Malta vor Anker.

Rechtsextrem? Ist man automatisch rechtsextrem, wenn man seine Heimat und seine Identität, wenn man (huch! Ich verwende jetzt ein schlimmes Wort!) sein Volk erhalten möchte? Genau das ist das Ziel der Identitären: die Erhaltung det Völker Europas!

  • Das Ziel der Aktion „Defend Europe“ war es aber nicht, „die Rettung von Menschen im Mittelmeer durch Hilfsorganisationen zu blockieren“!
  • Die „Hilfsorganisationen“ haben dort niemanden gerettet, sie boten in enger Zusammenarbeit mit den Schleppern einen Taxiservice für Wirtschaftsflüchtlinge und, wie sich mehr und mehr herausstellt, einen Transportdienst für Terroristen.
  • Auch kann keine Rede sein, dass sie auch nur angedacht hätten, mit der C-Star irgendwelche Rettungsaktionen zu blockieren. im Gegenteil bekundeten die Betreiber der Aktion ihre Absicht, Menschen, die vor der lybischen Küste in Seenot gerieten, zu retten und zurück ans sichere Festland in Lybien zu bringen. Ganz so, wie es auch die „Hilfsorganisationen“ machen hätten sollen, wäre es ihnen tatsächlich um eine Rettung gegangen.
  • Ein weiteres Ziel der Aktion war es aber auch, den Nachweis zu erbringen, dass die „Hilfsorganisationen“ eng mit den Schleppern zusammenarbeiten und unsaubere Methoden einsetzen, um den tatsächlichen Standort ihrer Schiffe zu verschleiern (z.B. durch Abschalten des Transponders).

Offenbar hat dieses Vorhaben der Identitären und der Druck der italienischen Regierung, einen Verhaltenskodex zu unterzeichnen und auch Polizisten bei den „Rettungsaktionen“ an Bord zuzulassen, diesen „Hilfsorganisationen“ die Suppe gewaltig versalzen. So konnten sie natürlich nicht wie gewohnt unbeobachtet weiterschleppen, was gleichbedeutend mit Verdienstentfall war, weshalb sie auch das lukrative Geschäft mit der „Rettung aus Seenot“ zumindest ruhen ließen.

Aber natürlich ist die Journaille jetzt halbwegs sauer auf die Identitären.
Kein Wunder also, wenn uns derart trotzig-dumme, beinahe schon wehleidige Meldungen vorgesetzt werden…

Ein Gedanke zu “Identitäre: Der orf lügt wieder

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