A propos „Refugees welcome“

Diese Leute (also die TeddybärenschleuderInnen, die BetreuerInnen, Tippgeber, Wohnraumbeschaffer, Kursanbieter und Fachkräfteeinsteller) handeln allesamt aus einer überhöhten Position heraus, lassen die Ergüsse ihrer Gutmenschlichkeit herunterträufeln auf „diese armen, bedürftigen Kulturfremden“, ihr gesamtes Handeln ist letztlich ein generöses Verteilen von Almosen (und Steuergeldern), eine Art dekadentes Hobby mit Wohlfühlbonus, dessen grundlegend egoistischer Charakter sich in den Sugarmamas und -daddies manifestiert.
Das Subjekt dieser zutiefst neurotischen „Beziehung“, das möglichst von den benevolenten Zuwendungen abhängig bleiben soll, wird konsumiert, zum Ding des Gebrauchs gemacht.
Letztlich handelt es sich lediglich um die gutmenschliche Spielart eines Rassismus, dessen Folgen (wie immer) von der Allgemeinheit getragen werden – mit allen resultierenden Konsequenzen.

-notwende-

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2 Gedanken zu “A propos „Refugees welcome“

  1. Manche leben vom Deutschunterricht geben. Sie sind befristet eingestellt und hätten ansonsten keine Stelle. Einige bangen, dass auch genug zum Unterricht kommen, sonst ist ihre Einnahmequelle futsch.

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