Ökumenische Wertegemeinschaft

Vor Jahren machte der Salafistenprediger Pierre Vogel den bundesdeutschen Kötern einen Vorschlag, der so genial war, dass er dem Film „Der Pate“ entsprungen sein könnte:
Da seine Glaubensbrüder im jugendlichen Leichtsinn gerne mal über die Stränge schlügen und mit einem sattsam bekannten, islamischen Kampfesruf bundesdeutsche Kartoffeln platt machten, schlug er vor, „nur für ein halbes Jahr“ in der brd die Scharia einzuführen, um diesen Rabauken Einhalt zu gebieten.
Lustig, gelle?
Diese Typen erschaffen ein Problem und liefern, praktisch, wie sie nunmal veranlagt sind, auch gleich die Lösung dazu:
„Nehmt mehr von dem Gift, das eure Gesellschaft zerstört, um das Gift zu bekämpfen!“

Die bundesdeutschen katholischen Bischöfe haben nun eine Lösung gefunden, wie man dem grassierenden, sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche Herr werden könnte:
Der Zölibat gehört auf den Prüfstand!
Der orf berichtet unter Anderem:

Für eine bundesweite Studie der Deutschen Bischofskonferenz hatte das Bistum Mainz Akten von 1946 bis zum Sommer 2017 gesichtet. Darin werden 53 Geistliche des sexuellen Missbrauchs beschuldigt, 122 männliche und 47 weibliche Opfer wurden erfasst. Das Bistum liegt zum Großteil in Hessen, zum kleineren Teil in Rheinland-Pfalz.

Mindestens 53 Schweine im Talar haben von 1946 bis 2017 mindestens 122 Knaben und mindestens 47 Mädchen sexuell missbraucht! (Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein.)
47 Mädchen und 122 Knaben.
Knapp dreimal soviele Knaben.
Kein gesunder Erwachsener vergreift sich an Kindern – soviel ist selbstverständlich. Dass soviel mehr Knaben missbraucht wurden, hat nicht nur mit leichterer Zugriffsmöglichkeit zu tun (Ministranten), sondern zeigt auch die überwiegend homosexuelle Neigung dieser Perversen.
Der Zölibat ist Schuld.
Die Ärmsten!
Können ja nicht anders, als ihren Triebstau an Kindern abzureagieren!

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hält indes eine Diskussion in der katholischen Kirche über den Zölibat grundsätzlich für sinnvoll. […] „Ich würde mal für mich sagen, es darf kein Tabuthema sein, darüber zu reden.“

Ja, klar:
Die Kirche hat ein Problem geschaffen, indem sie ihre Pfaffen zur Ehelosigkeit verpflichtete und sich über die Jahre zum Sammelbecken für Schwule und Pädophile gemausert.
Aber – nicht verzagen: die Kirche hat eine Lösung dafür!
Irgendwann wird der Zölibat abgeschafft und Pfaffen dürfen heiraten. Dann können sie es wie die evangelischen Kollegen und Kolleginnen halten und Hochwürden darf seinen langjährigen Freund heiraten.
Oder den kleinen Franzi, wenn die Grünen ihre Agenda bis dahin doch noch durchsetzen.

Nehmt einfach mehr von dem Gift. Der Herr wird‘s schon richten…

PS:

Bambergs Erzbischof Ludwig Schick sieht die katholische Kirche angesichts des Missbrauchsskandals vor umfangreichen Umwälzungen. „Wenn die Kirche in etlichen Gliedern sündigt – und das ist geschehen – dann wird sie dadurch insgesamt in ihrer Sendung sehr getrübt. Deshalb wird sie von Jesus Christus nicht aufgegeben. Vielmehr schickt er sie ins Fegefeuer, damit sie sich reinigt und heiligt“ […]

In der Tat. Diese unheilige Kirche gehört gereinigt. Mit dem eisernen Besen.

 

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