Die Verdrängung von Weihnachten

Weihnachten ist heute vielen Zeitgenossen peinlich. Peinlich etwa wie ein Verwandter, den man lieber nicht als Verwandten hätte.

Weihnachten ist ein Fest der Weißen. Klar, Weihnachten wird quer überm Erdball gefeiert – aber als ein christliches Fest ist es ein weißes Fest. Wer hat‘s erfunden? Die Juden. Aber wer hat das Christentum verbreitet? Die Weißen. Weiße Männer. Wie peinlich.

Das traditionelle Weihnachtsfest ist die Deutsche Weihnacht. Irgendwie ist sie auch ein wenig Nazi, diese Tradition. Hat sich nicht der Führer gedankenverloren vor einem Weihnachtsbaum ablichten lassen?

Da das Christentum an sich schon etwas ist, auf das sich Rückwärtsgewandte berufen und die Deutsche Weihnacht nur von Rechten gefeiert wird, lässt man am Besten beides verschwinden.

So wird am angelsächsischen Raum vermehrt von XMas grsprochen, um bloß nicht Christmas sagen zu müssen. Die Christmas Holidays wurden zu Winter Holidays – und so weiter.

Progressive, gute Leute mit der richtigen Gesinnung wünschen einem zur Begrüßung einen guten Tag anstelle eines Grüß Gott. Zunehmend geht man auf den Wintermarkt und nicht auf den Advent- oder Weihnachtsmarkt.

Na, und Weihnachten wird auch ausgeblendet:

Allen meinen Lesern eine gesegnete Weihenacht und ein frohes Julfest!

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2 Antworten auf “Die Verdrängung von Weihnachten”

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