Döbeln: wer Hass sät…

Wer Hass sät…

…wird zumindest Verachtung ernten.

Wenn es die Justiz selbst ist, so wird diese Verachtung letztlich die Gesetzestreue der Bürger kräftig untergraben.
Der Bürger geht bei der Justiz von einer wichtigen Prämisse aus, die noch vor etlichen Jahren volle Gültigkeit hatte:
„Vor dem Gesetz sind alle gleich!“
Dieser Grundsatz wird bildlich sehr treffend von Justizia mit Augenbinde, Waage und Schwert dargestellt.
Es wird die Tat bewertet und geahndet – unabhängig davon, welches Ansehen oder sozialen Status der Gesetzesbrecher hat.
Natürlich wäre es um die Justiz schlimm bestellt, würde sie ausschließlich nach den Buchstaben des Gesetzes handeln; es bräuchte dann keine Menschen als Richter mehr, und ein stumpfsinniger Blechkasten könnte seine Aufgabe übernehmen.

Richter Frank Caprio waltet seines Amtes vorbildlich: er zeigt Herz, wo Milde und Verständnis gefragt ist, verlangt Respekt und kann auch ziemlich kratzborstig werden, wenn ein Übeltäter uneinsichtig ist oder ein Delikt zu schwer wiegt.
(Diese Serie „Caught in Providence“ hebt sich übrigens wohltuend von bundesdeutschen Gericht-Soaps ab: Der Richter ist tatsächlich Richter, es werden echte Fälle ohne moralisierendem Zeigefinger behandelt und die Leute, die man da sieht, sind einfache Bürger, denen ein Delikt vorgeworfen wird und keine Schauspieler.)

Staatliche Exponenten predigen gerne davon, dass wir alle gleich wären.
Gleichbehandlung und Gleichberechtigung haben in der staatlichen Gesellschaftspropaganda ungefähr denselben Stellenwert wie der Heilige Geist der katholischen Kirche – doch gerade da, wo Gleichbehandlung wirklich wichtig wäre, versagt die Justiz jämmerlich.

Die bunzeldeutsche Justizia hat längst ihre Augenbinde abgelegt, ihre Waagschalen manipuliert und schwingt ihr Schwert nur mehr in eine Richtung. Schlägt es dennoch einmal kurz zur anderen Seite, war das mit hoher Wahrscheinlichkeit der Schlamperei eines Beamten geschuldet und wird auch postwendend korrigiert.

So auch im Fall des Bombenanschlages auf das AfD-Büro im sächsischen Döbeln. Die Presse ziert sich zwar noch, offen auszusprechen, dass hier die Antifa am Werke war, doch zumindest wird von einer politisch motivierten Straftat gesprochen.

Nach Angaben des Landeskriminalamtes stellt dieser Anschlag die bisherigen Angriffe der Antifa auf Einrichtungen der AfD insoferne in den Schatten,

[…] da durch die herbeigeführte Explosion die Schädigung von Menschen bewusst in Kauf genommen wurde.

Eine ohnehin politkorrekt mit feiner Sahne übergossene Meldung.
Hätten Rääächtsextreme eine derartige Tat begangen, hatte es geheißen, man habe bewusst den Tod von Menschen in Kauf genommen.
Antifa schädigt nur – Rechte zerstören
Linke demonstrieren – Rechte marschieren auf
Linke protestieren – Rechte grölen Parolen
Linke warnen – Rechte hetzen
Linke bedauern – Rechte instrumentalisieren

Es war ganz offensichtlich eine schwere Straftat, die auch Todesopfer hätte fordern können.
Die Polizei war wohl übereifrig und hat tatsächlich drei Verdächtige ermittelt und festgenommen…
…doch keine Bange: die Leutchen sind bald wieder auf freiem Fuß.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz wird keinen Haftantrag stellen!

Es bestehen laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft keine ausreichenden Haftgründe

Quelle

 

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